Ein bewegtes Kapitel ehrenamtlichen Engagements ging in diesen Tagen in Erlinghausen zu Ende: In einer feierlichen Versammlung beschlossen die Mitglieder der örtlichen Caritaskonferenz offiziell und einstimmig die Auflösung ihrer Gemeinschaft. Doch auch wenn die institutionelle Struktur endet, bleibt der Geist der Nächstenliebe im Dorf lebendig.
Ursula Gburrek, die die Anwesenden begrüßte, konnte neben den treuen Helferinnen und Mitgliedern auch Propst Kemper sowie die Regionalvertreterinnen Sylvia Sanow und [Name ergänzen] willkommen heißen. Der geistliche Einstieg durch Propst Kemper setzte den passenden Rahmen: Mit einer Meditation über die Heilige Elisabeth und dem gemeinsamen Lied „Wenn das Brot, das wir teilen“ wurde an das Fundament der Caritas-Arbeit erinnert.
Die Regionalvertreterinnen dankten allen Aktiven herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz in Erlinghausen. Ein ganz besonderer Dank galt dabei Ursula Gburrek und Ulrike Prior, deren langjähriges Engagement das Gesicht der Caritas im Ort maßgeblich geprägt hat. Auch Propst Kemper würdigte die Lebensleistung der Anwesenden und der früheren aktiven Mitglieder In Anlehnung an das bekanntes Lebensmotto von Franz Josef Strauß resümierte er: „Dankbar rückwärts, mutig vorwärts, gläubig aufwärts“.
Im Rahmen der Berichte von Ulrike Prior wurde deutlich, dass die Hilfe auch nach der Auflösung dort ankommt, wo sie gebraucht wird: Das verbleibende Restvermögen der Konferenz wird zweckgebunden an die Kirchengemeinde St. Magnus in Niedermarsberg übertragen. Damit ist sichergestellt, dass Bedürftige in Erlinghausen auch in Zukunft unbürokratische Unterstützung erfahren können.
Auch wenn die Caritaskonferenz Erlinghausen nun formell ihre Arbeit beendet, hinterlässt sie tiefe Spuren der Mitmenschlichkeit in der Gemeinde.